BERÜHRUNGSPUNKTE ZWISCHEN DEM TRANSZENDENTALISMUS J. G. FICHTES UND DER NEUEREN TRANSZENDENTALEN PHÄNOMENOLOGIE
DOI:
https://doi.org/10.5380/dp.v22i2.100670Abstract
Dieser Beitrag möchte einen neuartigen Ansatz hinsichtlich der Frage, wie das Denken Johann Gottlieb Fichtes (1762-1814) für die zeitgenössische transzendentale Phänomenologie fruchtbar gemacht werden kann, vorstellen und erörtern. Eine solche Betrachtung geht einerseits davon aus, dass die theoretische Phänomenologie noch lebendig ist – was sich auf den ersten Blick vielleicht nicht unmittelbar erschließt. Andererseits impliziert sie, dass es sinnvoll ist, eine solche Verbindungslinie auf einer systematischen Ebene in Erwägung zu ziehen. Beide Voraussetzungen werden hier kategorisch affirmiert. Ich sehe nämlich in der neueren Phänomenologie, die außerhalb ihrer selbst so gut wie unbekannt ist und versucht, Transzendentalphilosophie fortzuführen und weiter zu entwickeln, einen der interessantesten Orte für die zeitgenössische theoretische Philosophie. Dabei kann vor allen Dingen dem Berliner Fichte eine hervorgehobene Rolle zugesprochen werden, auch wenn dieser Punkt in der zeitgenössischen Debatte ebenfalls überaus randständig ist. Die Begründung jener beiden Voraussetzungen soll im Mittelpunkt der hier anzustellenden Überlegungen stehen.
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